Monatliches Archiv: Oktober 2017

Die beste Wander-Ausrüstung – 10 Must-Haves für Alpen-Fans

Das Wandern in freier Wildbahn kann einem viel abverlangen. Begibt man sich schlecht vorbereitet in die Wildnis, dann kann ein Wander-Trip schnell zum Horror-Trip werden. Damit dass nicht passiert, gibt es bestimmte essentielle Dinge, die man bei Outdoor-Trips immer dabei haben sollte. Im folgenden stellen wir unsere 10 dieser Dinge vor.

Schlafzelt

Gerade, wenn man Outdoor-Trips über mehrere Tage plant und draußen übernachten möchte, ist das richtige Schlafzelt ein absolutes Muss. Wir haben dabei gute Erfahrungen mit den ultraleichten Zelten von Jack Wolfskin. Leider scheint Jack Wolfskin genau dieses Zelt aus dem Programm genommen zu haben. Ein vergleichbares Zelt haben wir von der Firma Hilleberg gefunden.

Isomatte

Möchte man es auch in kälteren Nächten gemütlich warm in seinem Zelt haben, kommt man um eine gute Isomatte nicht drumrum. Im Laufe der Zeit habe wir viele unterschiedliche dieser Matten besessen. Positiv sind uns die Therm-a-Rest-Matten in Erinnerung geblieben. Sie stechen hervor durch ein geringes Gewicht, sind aber etwas dicker als andere Matten und halten dich dadurch besonders gut warm und die Kälte des Bodens von dir fern.

Der Schlafsack – Deine Decke für unterwegs

schlafsack

Neben der richtigen Unterlage brauchst du natürlich einen guten Schlafsack, der dich nachts vor dem Auskühlen bewahrt. Hier solltest du dir vorher Gedanken machen, wie kalt es maximal werden kann und danach deinen Schlafsack aussuchen. Unterschiedliche Schlafsäcke sind für unterschiedliche Temperaturen geeignet. Glaub mir, du willst im Winter bei Minusgraden nicht mit einem Schlafsack im Zelt liegen, der gerade Mal für laue Sommernächte ausreichend ist. Daher achte genau darauf, für welche Temperaturen ein Schlafsack geeignet ist.

Kissen nicht vergessen!

kompressionskissen

Was viele Trekker gerade als Anfänger gerne vergessen, ist ein Kissen. Hierbei raten wir dir auf jeden Fall zum Kauf eines Kompressionskissens. Die gibt es auch von Therm-a-Rest. Diese Kissen haben den Vorteil, dass man sie zusammenpressen kann und sie so nur sehr wenig Platz im Gepäck einnehmen. Entfaltet man das Kissen, dann braucht es einige Zeit um sich mit Luft zu füllen, ist danach aber ein vollwertiges Kissen das den Kopf gut stützt und weich lagert.

Platzsparendes Handtuch

mikrofaserhandtuch

Auf langen Reisen ist ebenso ein richtiges Handtuch für die notwendige Pflege immens wichtig. Dabei solltest du darauf achten, dass du dir ein zulegst, dass schnell trocknet und außerdem nicht zuviel Platz einnimmt. Ein voluminöses Frottee-Handtuch ist da die falsche Wahl. Wir würden an dieser Stelle Mikrofaser-Handtücher empfehlen.

Bruchsicheres Geschirr

Ebenso wie das Schlafen und die Hygiene ist auch die Nahrungsaufnahme bei einer Wanderung wichtig. Es gibt nichts schöneres als abends nach einer Wanderung am Feuer zu sitzen und sich eine Suppe aufzuwärmen. Dafür braucht man allerdings das richtige Geschirr. Hier können wir Teller und Töpfe aus Aluminium empfehlen. Aluminium ist leicht und bruchsicher und damit perfekt für Wanderungen geeignet. Allerdings sollte man darauf achten, dass das Aluminium-Geschirr beschichtet ist, da das Aluminium selbst gesundheitsschädlich sein kann. Auch sollte das Geschirr keine Schäden in Form von Rissen aufweisen, da auch dadurch kleine Alu-Partikel mit in die Nahrung gelangen können. Hier mal ein Beispiel für ein solches Alu-Geschirr.

Outdoor-Besteck

Neben dem Geschirr braucht man zum Essen noch Besteck. Hier kann natürlich einfach Besteck von Zuhause mitgenommen werden. Es ist meist aus Edelstahl und damit für eine Wanderung robust genug. Allerdings gibt es spezielles Outdoor-Besteck das in ein paar Punkten noch besser für eine Wanderung geeignet ist. Zum Einen ist es meist aufgrund seiner Form und des verwendeten Materials zum Beispiel Titan leichter als normales Besteck. Zudem lassen sich die verschiedenen Bestandteile wie Gabel und Messer meist ineinander stecken, sind dadurch platzsparender und lassen sich so besser im Rucksack transportieren.

Ein gutes Messer

In der Wildnis kommt man immer wieder in Situationen, in den man ein gutes und scharfes Messer gebrauchen kann. Sei es, um eine rote Wurst zu schneiden oder zum Schnitzen, um sich die Zeit zu vertreiben. Muss eine Wunde verbunden werden, dann kann mit dem Messer das Verbandszeug schneiden. Im Zweifel kann eine gutes Messer auch als Dosenöffner oder, falls man beim Angeln etwas gefangen hat, zum Ausnehmen des Fisches dienen. Anwendunsgzwecke gibt es für ein Messer genug. Beim Kauf sollte man auf eine stabile Verbindung zwischen Klinge und Griff achten. In bestimmten Situationen wird viel Kraft auf des Messer ausgeübt.

Thermobecher für heiße Pausen

In unserer Wandergruppe sind wir alle Kaffeetrinker. In aller Regel machen wir uns morgens vor jeder Wanderetappe einen heißen Kaffee zum Frühstück. Früher war es dann so, dass wir tagsüber keinen Kaffee trinken konnten. Man kommt in der freien Natur nicht immer an einem Kaffee oder einer Hütte vorbei wo man sich einen Kaffee kaufen kann. Heute hat jeder von uns einen Thermobecher, den er sich morgens mit Kaffee auffüllt. So kann auch jeder den Tag über während der Wanderpausen seinen Kaffee trinken. Ich habe meinen Favoriten in diesem Thermobecher-Test gefunden. Der Becher von contigo schließt automatisch und bewahrt damit meinen Rucksack vor Überschwemmung.

Große Wasserflasche

Zu guter Letzt das wohl wichtigste. Die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Für diese solltest Du immer eine Wasserflasche mit dir führen. Sie sollte über ausreichend Volumen verfügen, damit sie dich auch bei längeren Wanderetappen mit ausreichen Flüssigkeit versorgen kann. Du solltest auch bei deiner Wasserflache darauf achten, dass sie wirklich dicht ist. Das gilt besonders, wenn du Kohlensäure-haltige Getränke mitnehmen möchtest. Beim Wandern bist du in Bewegung. Dadurch baut sich Druck in der Flasche auf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass nicht viele Flaschen bei Kohlensäure wirklich dicht sind. Hier kann ich die Edelstahl-Trinkflaschen von EcoTanka empfehlen.

Das Kleinwalsertal – Nightlife, Aktivitäten, Unterkunft

Wenn man mal Lust hat, eine andere Seite des Kleinwalsertals kennenzulernen, dann bietet das Casino eine super Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben. Das Spiel um Geld hat im Tal eine lange Geschichte: Das Casino besteht bereits seit 1972. Neben dem Glücksspiel kann man im zugehörigen Restaurant seinen Gaumen verwöhnen oder einen Stock tiefer in der Bar das Tanzbein schwingen und sich mit den Einheimischen austauschen. An ausgewählten Tagen gibt es dort Live-Musik.

Für Jugendlich gibt es einen weiteren Stock tiefer das Jolly’s. Hier geht es noch etwas lauter und wilder zu. Das Jolly’s lädt ein zum ausgelassenen Party-machen. Für den Hunger zwischendurch bekommt man dort leckere Pizzen. Im gesamten Casino fällt besonders die Herzlichkeit der Kellner und aller Bediensteter auf. Sie sind immer guter Laune, höflich und respektvoll ihren Gästen gegenüber.

Nach einer langen Nacht im Casino kann man sich morgens auf ein ausgiebiges Frühstück freuen. Das traditionelle Frühstück beinhaltet Käse, Speck, Semmeln und Wurst, dazu kommt auch noch selbst gemachte Butter und Milch. Das traditionelle Frühstück kann man vielerorts im Tal finden. Für genaue Angaben verweisen wir an dieser Stelle auf die offizielle Walsertal-Website: https://www.kleinwalsertal.com/de.

Jedes Jahr finden im Kleinwalsertal die Genusstage statt. Besonders für diejenigen, die gerne mit Essen experimentieren, sind diese Tage eine besonders gute Gelegenheit, verschiedene neue Gerichte und Rezepte auszuprobieren. Dabei kann man selber wählen, ob man Essen auf dem Genuss-Markt, in den Genuss-Hütten oder auf dem Berg selbst probiert. Egal für welche Möglichkeit man sich entscheidet, man wird definitiv ein paar neue Geschmäcker kennenlernen.

Weiterhin kann man jede Woche am Wochenmarkt in Hirschegg verschiedene Produkte ausprobieren. Hier hat man die Möglichkeit, neben diversion Wurstwaren verschiedene regional Brot- und Käsesorten zu probieren und frische Milch zu trinken. Für diejenigen, die gerne etwas Neues ausprobieren, bietet dieser Markt eine breite Palette an Produkten.

Auch beim Open Air Picknick bietet sich Möglichkeit, neuen Speisen zu probieren und auch Leute kennenzulernen. Unter freiem Himmel trifft man sich, bringt selbst ein paar Speisen mit und kann sich dann mit allen anderen Menschen dort austauschen und die mitgebrachten Speisen probieren. Oft wird dazu eine Bühne aufgebaut, von der aus Musiker des Treiben begleiten.

Neben dieser Art von musikalischer Begleitung, gibt es noch eine weitere, die man im Kleinwalsertal oft antrifft: Nicht selten wird das Frühstück in den Hütten des Tals durch einen Zitherspieler begleitet. Dieser musikalische Rahmen ist eine Tradition im Kleinwalsertal und schafft eine ganz besondere und entspannte Atmosphäre. Gerade nach einer lauten Nacht im Casino sind die Klänge der Zither eine Wohltat für die Ohren.

Der nächste Urlaub soll also im Kleinwalsertal stattfinden? Dazu muss man dort irgendwo unterkommen. Ab wo? Es gibt mehrere Hotels zur Verfügung, die als Genusshotels bezeichnet werden. Dabei ist beispielsweise der Genussgasthof Sonnenburg eins der führenden Hotels, in dem man sich alle Wünsche erfüllen lassen kann. Die Zimmer sind sehr modern und angenehm, mit vielen hellen Farben und Glas.

Möchte man es eher etwas traditioneller und rustikaler, dann gibt es auch kleinere Hütten, die man sich mieten kann. Das ist besonders schön im Winter, wenn man das Feuer anmacht und sich in Decken einkuschelt. Interessiert man sich für die Anmietung einer Hütte, dann ist dann findet man hier auf kleinwalsertal.com einen guten Startpunkt.

Im Kleinwasertal gibt es nicht nur Berge zum Wandern und Klettern, sondern auch viele andere Sehenswürdigkeiten, Orte und Aktivitäten. Eine Woche sollten man sich daher mindestens nehmen, um alles sehen können und um sich einen allumfassenden Eindruck darüber machen zu können, was das Kleinwalsertal eigentlich ausmacht und zu bieten hat.